Arbeitsgruppe Induzierte Seismizität

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Verbundprojekt MAGS - Konzepte zur Begrenzung der mikroseismischen Aktivität bei der energetischen Nutzung geothermischer Systeme im tiefen Untergrund

(Quelle: Homepage MAGS Homepage)

An dem beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) beantragten Projekt sind folgende Institutionen beteiligt: BGR Hannover (Koordinator), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), LMU München, FU BerlinTU Clausthal.

Kurzfassung des Projekts:

Im Rahmen des Forschungsverbundes MAGS sollen Konzepte zur Begrenzung der mikroseismischen Aktivität bei der energetischen Nutzung geothermischer Systeme im tiefen Untergrund entwickelt werden. Hierzu soll die Seismizität an deutschen Standorten der tiefen Geothermie zunächst möglichst genau charakterisiert werden. Die seismische Gefährdung an Standorten sowie die Seismizität im Kraftwerkbetrieb soll berechnet und mit der Gefährdung durch natürliche Erdbeben am selben Standort verglichen werden. Des Weiteren sollen Strategien zur Vermeidung spürbarer Seismizität bei hydraulischen Stimulationen und im Dauerbetrieb geothermischer Kraftwerke entwickelt werden. Schließlich soll das Verbundprojekt zu einem verbesserten Prozessverständnis des Entstehens fluidinduzierter Erdbeben beitragen.





Projektzeitraum: 01.01.10 - 30.06.13

Die beteiligten Institutionen sind: Internationale Geothermie Zentrum am GFZ (Koordinator), Bureau de Recherches Géologiques et Minières, Iceland Geosurvey, Nederlandse Organisatie voor toegepast-natuurwtenschappelijk onderzoek, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, StatoilHydro Norway, GEOWATT AG Switzerland, NORSAR, ARMINES, École et Observatoire des Sciences de la Terre de Strasbourg, Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut, Analisi e Monitoraggio del Rischio Ambientale und Osservatorio Vesuviano

Kurzfassung des Projekts:

Das europäische Verbundprojekt GEISER hat das Ziel die induzierte Seismizität geothermischer Reservoire verteilt über ganz Europa zu analysieren und ein Verständnis der Geomechanik und der Prozesse bei induzierter Seismizität zu bekommen. Ebenso sollen die Konsequenzen induzierter Seismizität beurteilt und Strategien zur Handhabung entwickelt werden.




Informations- und Dialogprozess der ExxonMobil über die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Fracking-Technologie für die Erdgasgewinnung (Informations & Dialogprozess)


(Quelle: Homepage Informations & Dialogprozess)

Im Nordwesten Deutschlands befindet sich Erdgas im Boden. In Niedersachsen wird heimisches Erdgas schon seit Jahrzehnten gefördert, jetzt sollen neue (sogenannte unkonventionelle) Lagerstätten erschlossen werden. An geeigneten Stellen wollen Unternehmen der Erdgasindustrie – falls nötig - das im Gestein eingeschlossene Erdgas mit Hilfe der Fracking Technik fördern.

ExxonMobil hat sich entschieden, mögliche Risiken und Umweltauswirkungen von unabhängigen Wissenschaftlern klären zu lassen (Risikostudie Fracking) und zwar im Rahmen eines breit angelegten Informations- und Dialogprozesses.

Last Updated on Monday, 11 June 2012 09:58  

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